Integrierte Leitstelle Rhein-Neckar nimmt Stellung zum Einsatz von Tierrettern im Seniorenheim „Parkblick“ in Schwanheim


Integrierte Leitstelle Rhein-Neckar nimmt Stellung zum Einsatz von Tierrettern im Seniorenheim „Parkblick“ in Schwanheim

Vize-Leiter Estelmann: „Disponent hat richtig gehandelt.“

Die Disponierung des Notrufs rund um den Einsatz der „Haus- und Wildtierrettung Neckartal-Odenwald & Greifswald/Ostsee am vergangenen Donnerstag (23.05.19) im Seniorenheim „Parkblick“ in Schwanheim wurde durch die Integrierte Leitstelle (ILS) Rhein-Neckar aufgearbeitet. In diesem Kontext wurde durch die Leitstellenleitung unter anderem die Aufzeichnung des eingegangenen Anrufs ausgewertet. „Der Disponent hat den Vorgang korrekt bearbeitet und richtig gehandelt“, erklärte der stellvertretende Leiter der ILS, Kay Estelmann. Die Auswertung des aufgezeichneten Anrufs habe folgenden Ablauf ergeben:

Am Donnertagabend (23.05.19) setzte sich eine Anruferin aus dem Seniorenheim „Parkblick“ in Schwanheim über den Notruf 112 mit der ILS in Ladenburg mit einer Aufforderung zur Feuerwehralarmierung in Verbindung. Grund für die benötigte Hilfe sei der Ausfall des Fahrstuhls.
Ein Techniker der Wartungsfirma habe den Service zur wiederholten Reparatur am gleichen Tage verweigert. Auf die Frage des ILS-Disponenten, ob Personen im Fahrstuhl eingeschlossen seien, wurde dies verneint.
Der Disponent äußerte daraufhin gegenüber der Anruferin, dass dann keine Zuständigkeit der Feuerwehr nach dem Feuerwehrgesetz gegeben sei. Eine Notfallalarmierung der Feuerwehr könne deshalb nicht erfolgen. Sofern dennoch die Feuerwehr angefordert werde, sei dieser Einsatz dann aller Voraussicht nach kostenpflichtig.

Zu keinem Zeitpunkt wurde der Disponent von der Anruferin darauf aufmerksam gemacht, dass sich Bewohner des Seniorenheims aufgrund des Aufzugsdefekts in einem gesundheitsgefährdenden Zustand befänden.

Im weiteren Gespräch, das sowohl von Seiten der Anruferin wie auch von Seiten des Disponenten ruhig, sachlich und freundlich geführt war, wurde deshalb vereinbart, dass die Anruferin innerhalb des Seniorenheims abklärt, ob möglicherweise nicht eine andere hausinterne
oder private Unterstützung gefunden werden könne.

Ein weiterer Anruf zu diesem Anliegen ist bei der ILS in Ladenburg nicht eingegangen. „Der Disponent musste also davon ausgehen, dass sich das Anliegen des Seniorenheims erledigt hat und – wie mit der Anruferin besprochen – eine interne Lösung gefunden wurde“, so der stv. Leitstellenleiter Kay Estelmann.

„Selbst wenn sich die Integrierte Leitstelle vermehrt der Situation ausgesetzt sieht bei vielerlei Anliegen ohne Vorliegen tatsächlicher Notfälle als Kontaktstelle irrtümlich herangezogen zu werden, so werden dennoch jegliche Anliegen mit Freundlichkeit, Sorgfalt und Kompetenz bearbeitet“, erklärt Estelmann abschließend.

Fund von Weltkriegsbombe im Bereich der Baustelle Westarkaden in der Bahnstadt

Bei Bauarbeiten in der Heidelberger Bahnstadt ist am Mittwochvormittag, 19. Juli 2017, gegen 9.30 Uhr eine Weltkriegsbombe im Erdreich gefunden worden. Die rund 250 Kilogramm schwere Hinterlassenschaft aus dem Zweiten Weltkrieg wurde im Bereich der Baustelle für das Nahversorgungszentrum Westarkaden, nahe der Kreuzung von Czernybrücke, Eppelheimer Straße und Czernyring, gefunden. Das Gebiet im Umkreis von 300 Metern rund um die Fundstelle wird für die Entschärfung ab voraussichtlich 14 Uhr evakuiert.

Für betroffene Menschen wird ein Notquartier im Gesellschaftshaus Pfaffengrund, Schwalbenweg 1/2, 69123 Heidelberg, eingerichtet. Das Polizeipräsidium Mannheim, die Ortspolizeibehörde, die Feuerwehr Heidelberg und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sorgen vor Ort für die Evakuierung der Gebäude und informieren betroffene Anwohnerinnen und Anwohner persönlich und über Lautsprecherdurchsagen. Von der Evakuierung betroffen ist auch die Kita Zollhofgarten und die Kindertagespflege Pfaffengrunder Terrasse. Kinder, die kurzfristig nicht von ihren Eltern abgeholt werden können, werden im Gesellschaftshaus Pfaffengrund weiter betreut.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) ist zur Entschärfung bereits an der Fundstelle angekommen. Die Entschärfung ist nach Abschluss der Evakuierung der Gebäude im Umfeld noch am heutigen Mittwoch, 19. Juli, vorgesehen. Die genaue Terminierung wird noch bekanntgegeben.

Im Umfeld der Fundstelle kommt es zu Sperrungen und Verkehrsbehinderungen. Czernybrücke, Czernyring und Eppelheimer Straße sind komplett gesperrt. Die Umleitungsempfehlung in Richtung Süden führt über die Montpellierbrücke und die Speyerer Straße oder über die B37 und die Anschlussstelle Rittel.

Betroffen ist auch der Bahnverkehr im Umfeld des Hauptbahnhofes: Mit Beginn der Einleitung der Entschärfungsmaßnahmen fahren keine Züge und S-Bahnen mehr aus westlicher Richtung zum Hauptbahnhof oder von dort weg.

Quelle: heidelberg.de

Zugführerlehrgang abgeschlossen

Ein weiterer Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle Rhein-Neckar hat erfolgreich an dem Lehrgang zum Zugführer der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg teilgenommen.

Wir gratulieren Andreas Betke zu dem erfolgreichen Lehrgangsabschluss.

Mitarbeiter schließen Lehrgänge erfolgreich ab

In den letzten Wochen haben drei unserer Mitarbeiter an Lehrgängen / Ausbildungen teilgenommen und diese erfolgreich absolviert.

Marcus Reichardt – Zugführer

Moritz Hoering – Leitstellendisponent

Fabian Schumann – Truppmann Teil 1, Sprechfunker

Wir gratulieren zu den bestandenen Prüfungen.

Amtliche UNWETTERWARNUNG vor SCHWEREM GEWITTER mit HEFTIGEM STARKREGEN und HAGEL

Amtliche UNWETTERWARNUNG vor SCHWEREM GEWITTER mit HEFTIGEM STARKREGEN und HAGEL

Di, 30. Mai, 13:24 – 15:30 Uhr

Es treten Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 25 l/m² und 35 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) und Hagel mit Korngrößen um 3 cm.

ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen sind möglich (Details: www.hochwasserzentralen.de). Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen! Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!

Quelle: dwd.de